Katzen Thea und Paula
Katzen

Neue Stubentiger im Winter einquartiert – wie wir unsere Katzen abholten

So, nun hatten wir endlich die Adoptionspapiere. Mitten im verschneiten Winter durften wir uns auf den Weg zu den Pflegeeltern machen. Termine vereinbart, Katzenkörbe und Decken ins Auto legen und los geht’s.

Paula abholen

Wir fahren stundenlang über Landstraßen und kommen schließlich auf verschneiten Nebenwegen und etwas Suchen zum Ziel. Parken ist am Schneehaufen, etwas weiter weg möglich. Also durch den Schnee stapfen, klingeln und warten. Wir werden zwar nicht ins Haus gebeten, aber die Besitzerin übergibt uns eine kleine verängstigte Katze im Korb, das ist Paula, die sich in die Ecke quetscht. Wir huschen schnell ins Auto und decken den Korb gegen die Kälte gleich zu. 

Thea abholen

Zurück in die große Stadt. In kleinen, verschneiten und zugeparkten Nebenstraßen müssen wir uns durchkämpfen. Hier waren wir bereits vor einiger Zeit und konnten uns mit der Familie und den Katzen vertraut machen. Den Pflegeeltern hier fiel der Abschied deutlich schwer. Leider blieb kaum Zeit, weil das Auto in einer Einfahrt parkte. Aber auch die kleine Katze Thea wurde eingefangen und ins Körbchen gesteckt. Auch den Korb decken wir im Auto gleich zu. Endlich fahren wir mit unseren neuen Katzen nach Hause.

Hier sind sie nun

Und hier sind sie. Unsere beiden hübschen 3-farbigen Kätzchen. Links ist Paula zu sehen, etwa am 01.09.2019 geboren und 10.10.2020 nach Deutschland transportiert. Rechts ist Thea, lt. Pass am 25.05.2020 geboren und 01.09.2020 nach Deutschland importiert. Schlank und fit wie sie waren, wog jede Katze nur ca. 3 kg.

Beide Katzen kommen aus Bulgarien und hatten ein bewegtes Leben, ehe wir sie im Februar 2021 zu uns holen konnten. So soll Paula ein Jahr lang an irgendeinem Bahndamm gelebt haben, ehe sie von der Hilfsorganisation eingefangen wurde. Das sind beide keine Zuchtkatzen, sondern Straßenkatzen, die um ihr Futter kämpfen mussten.

In dem neuen Zuhause

Das erste Mal sind sich Paula und Thea bei uns begegnet. Nach längerer Fahrt mit verängstigten Katzen mussten sie sich in der Wohnung aus dem Katzenkorb trauen. Paula war die mutigere, wohl auch weil die Katzentoilette aufgesucht werden musste.

Zuerst erkundigten sie ängstlich die Wohnung, nach sicheren Verstecken Ausschau haltend. Der Platz hinter der Kaffeemaschine war nicht wirklich gut. Auch hinter der Waschmaschine war es sicher nicht bequem.

Ruhe bewahren und Geduld. Zur Nacht haben wir die verängstige Thea in die untere Höhle einer Kratztonne befördert. Dort ließ sie sich auf mit Futter nicht herauslocken. Paula hat sich auf einem Highboard hinter Plüschtieren versteckt. Fressen wollten beide noch nicht. Spät abends stellten wir Trockenfutter vor die Höhle der Kratztonne und auch bei Paula hin.

Am nächsten Morgen sahen wir leere Futternäpfe. Die Kätzchen wurden schon mutiger und wagten schnelle Ausflüge hinter Schränke, unter großen Tischen und in andere Ecken. Nur auf den Balkon wollten sie (noch) nicht. Nase kurz an die Luft gehalten und „Nö“ ist noch zu kalt. Wir kommen aus wärmeren Gegenden. 

Die nächsten Tage schlief Paula immer noch auf dem Sideboard und kuschelte mit Plüschtieren, während Thea sich „unsichtbar“ machte.  Aber dann ging es ab. Wir mussten uns dringend umgewöhnen.

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